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Ausbildungsweg im Bereich der IT: Duales Studium Wirtschaftsinformatik

Das Leben als Student beinhaltet Ausschlafen und viel Freizeit? Bei dieser Studienform trifft diese Beschreibung so gar nicht zu! Man verbringt nahezu jeden Tag von morgens bis abends in der Universität oder im Betrieb und ist im Regelfall vor halb acht nicht zu Hause. Warum lohnt sich dieser Aufwand? Inwiefern ist dieser Ausbildungsweg für das spätere Berufsziel IT-Consultant geeignet? Und was sollte man beachten, wenn man sich für diesen Ausbildungsweg entscheidet?

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Der Ablauf eines dualen Studiums

Das duale Studium zeichnet sich dadurch aus, dass der Student neben seiner hochschulischen Ausbildung ebenfalls eine Ausbildung in einem Unternehmen (im besten Fall) seiner Wahl durchläuft. Man muss sich der doppelten Belastung bewusst sein – sowohl das Unternehmen als auch die Universität stellen Erwartungen an den Studierenden, die er zu erfüllen hat.

Beim dualen Studiensystem ist der Student immer jeweils drei Monate im Unternehmen und drei Monate in der Universität. Das erste sowie das dritte Quartal eines jeden Jahres wird dabei von der Praxisphase im Unternehmen eingenommen, das zweite und vierte beinhaltet die Theoriephase in der Universität. Dies wechselt sich über sechs Semester bzw. drei Jahre entsprechend ab. Dabei finanziert das Unternehmen die Studienkosten des Studenten und entlohnt damit die Hochschule.

Damit sich dieses System wiederum für die Firmen rentiert, räumt die Universität in den drei Monaten, in denen der Studierende die Vorlesungen besucht, zusätzlich zwei Tage pro Woche für weitere Einsatzzwecke des Auszubildenden im Betrieb ein. An diesen Tagen kann er entweder noch eine Berufsschule besuchen, um einen IHK-Abschluss zu erlangen, im Unternehmen eingesetzt werden, oder die Firma gibt ihm die beiden Tage zur Vor- und Nachbereitung frei. Dementsprechend muss die Universität die restlichen drei Tage mit so vielen Vorlesungen wie möglich füllen. Das bedeutet konkret, dass die Vorlesungen meist von 8 Uhr bis 19 Uhr dauern und nur eine Stunde Pause dazwischen liegt.

Welche Vorteile bringt ein duales Studium?

Hört sich im Moment eher abschreckend an? Die Vorteile eines solchen Systems sind jedoch unbestritten: Der Studierende erhält zwei vollwertige Ausbildungen und sammelt unglaublich viel Erfahrung. Dies steigert seine Berufs- und Einstiegsgehaltschancen ungemein. Zudem wird er finanziell entlastet, durch die Übernahme der Studienkosten durch den Betrieb sowie einen kleinen Verdienst während des Studiums.

PRO CONTRA
2 vollwertige Ausbildungen innerhalb von 3 Jahren Großer Zeit- und Arbeitsaufwand
Praktische Erfahrungen und gleichzeitig theoretisches Wissen Hohe Anforderungen
Finanzielle Entlastung durch Übernahme der Studienkosten und Vergütung
Bessere Berufschancen und höhere Gehaltschancen

Der Studiengang Wirtschaftsinformatik

„Wirtschaftsinformatik“ – was genau muss man sich darunter vorstellen? Man könnte es ganz allgemein als einen Mix aus Betriebswirtschaftslehre und Informatik beschreiben, der Verständnis für Mathe, gleichzeitig für Wirtschaft sowie logisches Denken erfordert.
Die verschiedenen Fächer reichen von Anwendungsentwicklung und Kommunikationssystemen über BWL, VWL und Buchführung bis hin zu den ebenso wichtigen Soft Skills wie Training sozialer, interkultureller Kompetenz und Verhandlungstechniken.

Die Prüfungsphase findet immer während des Endmonats eines jeden Quartals statt. Im Durchschnitt absolviert der Studierende vier Prüfungen pro Phase. Meist werden jedoch zwei bis drei Fächer zu einer Kombiklausur zusammengefasst – theoretisch wäre es also die doppelte Anzahl an Prüfungen.

Im Gegensatz zu einer Ausbildung im IT-Bereich, zum Beispiel die zum Fachinformatiker für Systemintegration oder zum IT-Systemkaufmann, erreicht man mit einem Studium der Wirtschaftsinformatik einen höheren Abschluss in kurzer Zeit: den vollwertigen Bachelor of Science. Bei einem dualen Studium durchläuft man außerdem noch die vollständige kaufmännische Ausbildung, sammelt so Berufserfahrung, und erarbeitet sich dadurch enorm viele Jobmöglichkeiten nach erfolgreichem Abschluss des Studiums.

Für den Beruf IT-Consultant ist ein Studium der Wirtschaftsinformatik insofern sehr gut geeignet, als dass man die für einen IT-Consultant ausschlaggebenden Bereiche Informatik und Wirtschaft beide abdeckt.

Dual Studieren in Köln bei netzorange

Ich als dualer Student bei der netzorange IT-Dienstleistungen GmbH & Co. KG habe nach erst einem Monat schon unfassbar viel gelernt und bin gespannt, welche Aufgaben und Erfahrungen mich noch erwarten werden. Dennoch muss ich ganz klar darauf hinweisen, dass dieses Studium nicht für Menschen geeignet ist, die einen hohen Wert auf viel Freizeit und wenig Arbeit legen. Auch für Menschen, die sehr stressanfällig oder nicht stark belastbar sind, wäre diese Art des Studiums nicht die richtige Wahl.

Ich persönlich sehe die investierte Zeit aber als absolut sinnvoll an und verspreche mir dadurch große Vorteile gegenüber späteren Mitbewerbern und in der Möglichkeit der Unternehmenswahl selbst. Mein Ziel wäre es, später als Personalmanager oder Projektkoordinator in einem IT-Unternehmen zu arbeiten. Des Weiteren bin ich der Meinung, dass die investierte Zeit früher oder später sowieso aufgebracht werden muss, da beim klassischen Studieren keine ansatzweise vergleichbaren Praxiserfahrungen gesammelt werden können. Aus diesem Grund kann ich Menschen, die sehr gerne praktisch und weniger gerne theoretisch arbeiten, das duale Studium wirklich nur empfehlen. Es lohnt sich mit Sicherheit.

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