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Gesundes Arbeiten mit Smartphone, Tablet, Laptop und Co.

Computer, Smartphones und Tablets sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die meisten Menschen, die bereits mehrere Stunden täglich an ihrem Arbeitsplatz auf einen Bildschirm starren müssen, haben zusätzlich ein Smartphone in der Hosentasche und einen Laptop zu Hause stehen. Laut einer Umfrage der Bitkom sitzen 37 Prozent der 18- bis 29-Jährigen pro Tag mindestens fünf Stunden am PC. Und durchschnittlich zwei bis vier Stunden verbringt ein Smartphone-Nutzer täglich zusätzlich mit seinem Handy. In beiden Fällen sind körperliche Folgeschäden durch falsche Haltung vorprogrammiert.

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27 Kilo Belastung für die Wirbelsäule durch Smartphones und Tablets

Doch so weit muss es nicht kommen. Es gibt einige Tipps und Tricks, wie man sich vor chronischen Rückenschmerzen und Co. schützen kann. Dabei gilt für viele: Das Nutzungsverhalten und den Umgang mit den Geräten grundlegend ändern, um präventiv vorzubeugen.

Rund 27 Kilogramm belasten die Wirbelsäule, wenn man seinen Kopf nach vorne beugt, um auf das Smartphone oder das Tablet in der Hand vor dem Oberkörper zu schauen. Dies berichtet Kenneth Hansraj, Chirurg aus New York, in einer aktuellen Studie. Zum Vergleich: Wenn der Kopf gerade auf der Wirbelsäule sitzt, belasten nur vier bis fünf Kilogramm den Rücken.

Repetitive Stress Injuries – die Monotonie der Technik

Zusätzlich kann es bei Tablets auf die Dauer zu weiteren körperlichen Problemen kommen. Neben der Tatsache, dass Tablets ein ähnliches Nackenproblem wie Smartphones verursachen können, haben Ärzte mittlerweile auch eine Art Tablet-Schulter identifiziert, die aufgrund des höheren Gewichts und der einseitigen Belastung entsteht, wenn man das Tablet zu lange mit nur einer Hand festhält.

Gerade bei Smartphones und Tablets sind auch die regelmäßigen Handbewegungen auf einem Touchscreen problematisch. Denn hier können sogenannte Repetitive Stress Injuries (RSI) entstehen, also Verletzungen, die durch das regelmäßige Wiederholen von ein und derselben Bewegung entstehen. Allerdings sind die Druckbewegungen bei Touchscreens mittlerweile so gering, dass es in diesem Zusammenhang zum Glück nur noch verhältnismäßig selten zu RSI kommt.

Um alle übrigen körperlichen Probleme, die aus der Nutzung von Tablets und Smartphones entstehen können, zu vermeiden, gibt es prinzipiell nur eine Lösung: Tablet und Smartphone auf Augenhöhe halten. Denn nur so kann eine gerade Körperhaltung gewährleistet und die Belastung für die Wirbelsäule minimiert werden.

Laptops sind praktisch, aber ungesund

Besonders problematisch ist die Nutzung von Laptops und Notebooks. Die kleinen und transportablen PCs für unterwegs, bei denen es auch zu Repetitive Stress Injuries kommen kann, machen das Arbeiten unabhängig und sind enorm praktisch. Dadurch, dass hier allerdings Bildschirm und Tastatur auf eine sehr begrenzte Fläche komprimiert sind, ist die Nutzung solcher Endgeräte auch wenig gesundheitsförderlich.

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Wenngleich auf den ersten Blick die Flexibilität eines Laptops eingeschränkt wird: Für längere Arbeitsstunden an einem solchen Gerät sollte man über die Nutzung eines externen Bildschirms und einer externen Tastatur und Maus nachdenken. Denn nur so ist es möglich, eine relativ gesunde Arbeitshaltung einzunehmen.

Laptop-Standpult kann die Arbeitshaltung verbessern

Die Arbeitshaltung sollte dann so wie bei einem normalen Desktop-PC sein. Das heißt, Ellbogen in einem 90-Grad-Winkel und Bildschirm auf Augenhöhe.

Wem diese Lösung zu aufwendig erscheint, für den gibt es noch eine simplere, wenn auch weniger gesunde Zweitlösung: Ein Standpult für den Laptop, um zumindest den Bildschirm zu erhöhen.

So organisieren Sie Ihren Schreibtisch für ein gesundes Arbeiten

Wenn man mit seinem Laptop unterwegs ist, ist die Nutzung von externen Peripheriegeräten meist schlichtweg nicht möglich. Um hier jedoch zusätzlichen Stress für den eigenen Körper zu vermeiden, sollte man die Nutzung eines Laptops nicht als Einladung dazu verstehen, an besonders bequemen oder ungewöhnlichen Orten zu arbeiten. Es geht nichts über einen richtigen Schreibtisch.

Auch hier sollten, besonders in Bezug auf Desktop-PCs, einige Dinge beachtet werden, um das Arbeiten so gesund wie möglich zu gestalten. Zum einen sollte der Bildschirm immer parallel zur Tischkante stehen. Zum anderen sollte der Schreibtisch so aufgeräumt sein, dass alles, was man zum unmittelbaren Arbeiten benötigt, sofort griffbereit ist.
Das gilt beispielsweise für Tastatur und Maus, die rund 10 Zentimeter von der Schreibtischkante entfernt sein sollten. Utensilien wie eine Tischlampe oder ein Telefon, die nicht so häufig gebraucht werden, sollten etwas weiter weg platziert werden. Der Rest des Schreibtischs ist dann für Gegenstände reserviert, die selten im Arbeitsprozess benötigt werden.

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Der richtige Schreibtischstuhl für eine gute Haltung

Besonders wichtig ist auch die Wahl des richtigen Schreibtischstuhls. Dieser sollte über höhenverstellbare Armlehnen verfügen, wodurch die Arme immer in einem 90 Grad Winkel gehalten werden können. Außerdem ist es ratsam einen Stuhl zu wählen, dessen Rückenlehne und Sitz beweglich sind und sich der Haltung des Nutzers anpassen.

Ohne Bewegung hilft alles nichts

Wenn man diese Punkte alle beachtet, ist auch ein gesünderes Arbeiten möglich. Fehlt nur noch der wichtigste Tipp zum Schluss: Acht Stunden durcharbeiten bringt weder Körper noch Geist merklich weiter. Kreative Pausen, einfach mal vom Schreibtisch aufstehen und sich zehn Minuten bewegen – das kann manchmal schon Wunder bewirken und ist gerade aus körperlicher Sicht enorm wichtig.

Weiterführende Informationen zum Thema:

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