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Preiserhöhung: Microsoft Lizenzen ab 1. August 13 % teurer

Die Lizenzierung von Geräten und Zugängen ist ein elementarer Teil bei der Nutzung von Servern, Clients und Software in Unternehmen. Dabei gibt es verschiedene Lizenzmodelle, die verschiedene Zugriffe und Verwendungen ermöglichen. Nun hat Microsoft angekündigt, die Preise für einen Teilbereich der hauseigenen Produktlizenzierung nicht unerheblich anzuheben.

Lizenzpreiserhöhung

User und Device CAL (Client Access License)

Um den Zugang auf eine eingesetzte Serversoftware zu ermöglichen, muss man bei Microsoft neben einer Serverlizenz auch weitere Lizenzen erwerben. Dabei unterscheidet man in sogenannte Device Client Access Lizenzen und User Client Access Lizenzen, die sich grundlegend voneinander unterscheiden.

So erlaubt eine Device CAL lediglich einem einzelnen Gerät, auf eine Serversoftware zuzugreifen. Die Fokussierung liegt hierbei nicht auf dem Nutzer. Denn bei einer Device CAL können beliebig viele Nutzer mit einem Gerät auf eine Serversoftware zugreifen beziehungsweise diese verwenden.

Dem gegenüber stehen die User Client Access Lizenzen. Diese sind personenbezogen und losgelöst von der Begrenzung auf ein Endgerät. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass bei einer User CAL ein Nutzer von verschiedenen Geräten, wie beispielsweise einem Computer, einem Tablet und einem Smartphone auf eine Serversoftware zugreifen und diese benutzen kann.

Preiserhöhung um 13 Prozent

Nun hat Microsoft angekündigt, zum 1. August 2015 die Preise für User Client Access Lizenzen zu erhöhen. 13 Prozent mehr sollen die On-Premise-Lizenzen im Vergleich zu vorher kosten. Betroffen davon sind folgende Produkte:

  • Windows Server
  • Windows Remote Desktop Services („Terminal Server“)
  • Exchange Server Standard und Enterprise
  • Core CAL Suite
  • Enterprise CAL Suite
  • Lync Server Standard, Plus und Enterprise
  • Project Server
  • SharePoint Server Standard und Enterprise
  • System Center Configuration Manager
  • System Center Endpoint Protection
  • System Center Client Management Suite

Jetzt Lizenzierungen überprüfen lassen

SQL Server, MS Dynamics sowie alle Office 365 Cloud Services sind von der Preiserhöhung nicht betroffen. Daher ist es ratsam, gerade jetzt noch einmal die eigenen Lizenzierungen überprüfen zu lassen. Sollte in absehbarer Zeit eine Lizenzierung ablaufen, ist es sinnvoll, bereits jetzt eine neue Lizenz zu deutlich günstigeren Konditionen zu erwerben.

In Anbetracht der Preiserhöhung ist es außerdem denkbar, dass für Unternehmen andere Lizenzmodelle interessant werden. So könnte in Zukunft Microsoft Online Services eine günstigere Alternative darstellen.

Handeln Sie jetzt und lassen Sie Ihre Lizenzen überprüfen. Wir beraten Sie gerne.

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Über den Autor
Patrick Helling
unterstützt seit Anfang 2015 das Marketing-Team von netzorange. Als studentische Hilfskraft ist er in erster Linie mit für die Content-Befüllung des Unternehmens-Glossars zuständig. Aber auch, wenn es darum geht einen Artikel für den IT-Blog zu schreiben, steht der Student der Medienkulturwissenschaften und Medieninformatik dem Team zur Verfügung.