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Spam – Kann man das essen?

Im Jahr 1998 tauchte das Wort „Spam“ im New Oxford Dictionary erstmals als eigenständiger Begriff für unerwünschte E-Mail-Nachrichten auf. Ursprünglich bezeichnete es ein Dosenfleisch (Spiced Ham), das  während des 2. Weltkriegs in Großbritannien zeitweise das einzige zu erwerbende Fleisch war. Essbar sind die Spammails von heute garantiert nicht, übel werden kann einem davon leider schon.
Privatleute und vor allem Unternehmen werden regelrecht von sinnfreien E-Mails mit unerfreulichem Anhang attackiert. 2013 wurden weltweit täglich 29 Millionen Spammails verschickt, die einen Schaden von rund 18 Milliarden Euro verursachten. Trotz dieser erschreckenden Zahlen gibt es Lösungen für Spamprobleme, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Spam - netzorange IT-Dienstleistungen

Deutschland – ein Spamland?

Ein Blick in aktuelle Statistiken verrät: Deutschland gehört seit Jahren zu den Top 3 der Länder mit dem höchsten Spamaufkommen. Mit 16,41% aller weltweit erfassten Spammails steht Deutschland im Jahr 2014  sogar an erster Stelle und ist das mit Abstand am stärksten betroffene Land.
Spammails  haben unterschiedliche Gesichter. Die bekannteste Form sind unverlangt versendete Werbe-Mails mit meist fragwürdigen Angeboten, die der durchschnittliche PC-Benutzer in der Regel mit einem Klick in den Papierkorb verschiebt. Sie sind in der Hauptsache nervig und kosten Zeit, stellen aber noch die harmloseste Variante dar.
Eine weitere Form sind „frohe Botschaften“ in denen die Adressaten zu einem Gewinn oder Erbe beglückwünscht werden. Diese Spammails haben meistens das hintergründige Ziel an Informationen zu gelangen. Hier ein Beispiel:

Lieber Freund
Ich vermute das diese E-Mail eine ?berraschung f?r Sie sein wird, aber es ist wahr.
Ich bin bei einer routinen ?berpr?fung in meiner Bank (Chartered Bank von S?d Afrika) wo ich arbeite, auf einem Konto gesto?en, was nicht in anspruch genommen worden ist, wo derzeit$14.300,00(vierzehnmillionendreihundert US Dollar) gutgeschrieben sind.

Die unangenehmste Form von Spam sind Betrugsmails, die sich als Rechnung, Bestellung oder Mahnung tarnen und beim ersten Anklicken für Erschrecken sorgen. Meist verwenden diese Mails den vollständigen Namen des Adressaten und verweisen auf Unternehmen mit denen man tatsächlich schon einmal in Berührung gekommen ist. Ziel dieser Mails ist es an Kontodaten und die vermeintlich offene Beträge zu gelangen.
Ob man es glaubt oder nicht, Spammer erwirtschaften mit ihren kriminellen Machenschaften tatsächlich einen Gewinn. Der Versand kostet sie nichts bis wenig – es reicht also, wenn nur eine Handvoll Personen auf ihre vermeintlichen Angebote, Einladungen oder Drohungen eingeht. Spammer erbeuteten im Jahr 2014 in Deutschland auf diese Weise allein rund 16 Millionen E-Mail-Passwort-Kombinationen.

Das können Sie tun!

Viele Spammails, egal in welcher Aufmachung Sie daher kommen, fallen durch grammatikalische Fehler und  oft auch eine fehlerhafte Rechtschreibung auf. Zudem beinhalten sie oft Links oder Dateianhänge. Folgt man diesen, infiziert man sich mit Sicherheit mit einem Virus, Malware oder einem Trojaner und versendet dadurch u.a. auch selber Spammails.  Deswegen gilt grundsätzlich: Niemals Anhänge öffnen oder Links folgen, die in Spammails zu finden sind!

Weitere Tipps zum Umgang mit Spam:

  • Bewahren Sie Ruhe!
    Lesen Sie sich die Mails zunächst in Ruhe durch, meistens wird Ihnen auf den zweiten Blick klar, dass es sich dabei um Unfug handelt über den es sich nicht aufzuregen lohnt.
  • Antworten Sie niemals auf Spammails!
    Damit erreichen Cyberkriminelle nämlich ihr eigentliches Ziel an Ihre Daten heranzukommen.
  • Löschen Sie Spammails!
    Oft erkennt man schon am Betreff, dass es sich um eine Spammail handelt. Tuen Sie sich deswegen den Gefallen und löschen Sie diese direkt. Verfahren Sie so auch mit allen anderen Spammails, die Sie erst auf den zweiten Blick als solche erkannt haben. Im Papierkorb kann Spam nämlich am wenigsten Unheil anrichten.
  • Misten Sie Ihre E-Mailkontakte aus!
    Je mehr E-Mail-Kontakte Sie besitzen, umso größer ist die Gefahr, Spam-Mails zu bekommen. Ab dem Moment indem sich ein Kontakt mit einem Virus infiziert hat, versendet er automatisch und gegen seinen Willen infizierte E-Mails weiter. Beugen Sie dem vor, indem Sie den Überblick über Ihre Kontakte behalten.
  • Geben Sie Ihre E-Mailadresse nur im sicheren Umfeld preis!
    Cyberkriminelle nutzen spezielle Softwares mit denen Sie Internetseiten auslesen auf denen Besucher ihre Mail-Adressen angeben haben, wie z. B. Foren. Achten Sie deswegen darauf wo und wann Sie Ihre Daten hinterlassen.
  • Nutzen Sie die richtigen Spamfilter und Antivirenprogramme!
    So kommen Sie gar nicht oder nur selten in die Situation damit umgehen zu müssen.

Wir schenken Ihnen Zeit

Spam ist ein lästiges Übel, das Löschen kostet Sie Zeit und Nerven. Schon durch eine kleine Unaufmerksamkeit öffnet sich doch der Link oder Dateianhang und schon hat sich ein Virus auf Ihrem PC eingenistet.  Spamfilter und Antivirenprogramme sind teilweise auf dem PC vorinstalliert, sodass man sich nicht sicher ist, welche Schutzmaßnahmen sinnvoll sind und ob ein ausreichender Schutz besteht. Deswegen lohnt es sich vor allem für Unternehmen über eine professionelle Lösung nachzudenken.
netzorange als Ihr persönlicher Partner in allen IT-Fragen unterstützt Sie gerne dabei. Mit unserem Managed Service für Ihre Clients können Sie auch den wichtigen Bereich eines Spamfilters abdecken. Das Paket „E-Mail Sicherheit“ ist gleichzeitig auch ein Ausfallschutz für Ihr Postfach. Damit können Sie sich sicher sein, dass Ihre E-Mails jederzeit geschützt, sicher, zugänglich und vor allem frei von lästigem Spam sind.
Wenn Sie auch keine Lust mehr auf „altes Dosenfleisch“ haben, dann melden Sie sich bei uns. Wir beraten Sie gerne persönlich und unverbindlich.

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