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Warum sich Desktop-Virtualisierung für Unternehmen lohnen kann

Die Verknüpfung zwischen Server und diversen Clients gehört schon längst zum Standard in Unternehmen. Fast jede mittelständische Firma verfügt mittlerweile über mindestens einen zentralen Server, auf dem alle firmenrelevanten Daten gespeichert werden. Um mit dem Server zu interagieren, benötigt man entsprechend viele Computer, also Clients, mit deren Hilfe Nutzerinnen und Nutzer auf die Daten des Servers zugreifen können. Meist werden vollwertige Clients genutzt, die über ein eigenes Betriebssystem und eigene Anwendungen verfügen. Doch dieses klassische Modell ist nicht immer das idealste.
Im Folgenden stellt netzorange die Desktop-Virtualisierung als sicherere und kostengünstigere Variante vor.

desktop_virtualisierung

So funktioniert Desktop-Virtualisierung

Die Technik hinter einer Desktop-Virtualisierung, welche von den meisten großen Datencentern schon seit langem genutzt wird, ist vom Grunde her einfach: Alle Prozesse, die normalerweise auf den verschiedenen Clients ablaufen, werden auf den Server verlagert. Die Virtualisierung geht sogar noch einen Schritt weiter, denn das gesamte Betriebssystem eines jeden Clients wird auf dem Server simuliert.

Kosten sparen und sicherer Arbeiten dank Desktop-Virtualisierungen

Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, keine vollwertigen Clients zu verwenden, sondern alle Computer in einem Unternehmen durch Thin Clients zu ersetzen. Diese beanspruchen weniger Hard- und Software und sind dadurch deutlich günstiger. Alle durchgeführten Prozesse finden auf dem Server statt, wodurch der Client nur noch als Input-/Output-Gerät fungiert.
Zwar wird bessere und damit auch teurere Server-Hardware benötigt, damit der Server die zusätzlichen Aufgaben bewältigen kann, aber unterm Strich ist die Kostenersparnis bei der Nutzung von Thin Clients größer als bei vollwertigen Clients.

Außerdem werden an jedem Arbeitsplatz sämtliche Einstellungen übernommen, sodass eine aufwändige Konfiguration entfällt und ein einheitlicher Unternehmensstandard gewährleistet werden kann. Diese Umstellung macht also Sinn und gerade mittelständische Unternehmen sollten sich mit dieser Option für ihre IT-Infrastruktur auseinandersetzen. Sowohl in punkto Kosten als auch in Bezug auf die Sicherheit ist die Desktop-Virtualisierung ein großer Gewinn.

Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht der Ersparnisse in Abhängigkeit zu der Zahl der gekauften Clients, die sich aus Berechnungen zur Anschaffung von Desktop PCs im Vergleich zu Thin Clients ergeben, die Christian Knermann in seinem „Thin Clients vs PCs: Wirtschaftlichkeitsbetrachtung“ (2010) anführt.

Anzahl Clients Desktop PC Thin Client Ersparnis
35 2.728,55 € 2.089,51 € 23,42 %
70 2.485,39 € 1.838,43 € 26,03 %
105 2.404,33 € 1.754,74 € 27,02 %
140 2.363,81 € 1.712,89 € 27,54 %
175 2.339,49 € 1.687,78 € 27,86 %
210 2.323,28 € 1.671,04 € 28,07 %
245 2.311,70 € 1.659,09 € 28,23 %
280 2.303,02 € 1.650,12 € 28,35 %
315 2.296,26 € 1.643,14 € 28,44 %
350 2.290,86 € 1.637,56 € 28,52 %

Kosten pro Client mit Reserve Terminal Server, inkl. Software

Vorteil der Desktop-Virtualisierung: Thin Clients verbrauchen deutlich weniger Strom

Die Tatsache, dass man für die Arbeit nur noch Thin Clients und mindestens einen Server benötigt, sorgt nicht nur für eine Ersparnis in Bezug auf die Hardware. Auch der Faktor Strom macht in diesem Zusammenhang einen großen Unterschied. Viele Unternehmer sind sich nicht über die Mengen an Strom bewusst, die ein normaler PC benötigt. Mit einer Desktop-Virtualisierung kann hier bares Geld eingespart werden, denn Thin Clients benötigen deutlich weniger Strom als vollwertige Clients, wie in der nachstehenden Tabelle klar wird (Studie „Thin Clients versus Desktop-Computer – wer spart mehr Strom?“, BearingPoint GmbH, 2010).

Client Verbrauch in kWh
50 Desktop-PCs 12.182,37
50 Thin Clients inkl. Server 5.915,04

Einsparung Thin Clients gegenüber Desktop-PCs = 51,45 %

Luca Schmalzing - netzorange IT-Dienstleistungen „Die Kostenersparnis, die man mit einer Desktop-Virtualisierung erzielen kann, ist enorm. Das gilt nicht nur für den Bereich der Hardware, sondern gerade auch für den Stromverbrauch. Zusätzlich wird die eigene IT-Landschaft durch eine Desktop-Virtualisierung deutlich sicherer und ist besser zu kontrollieren.“
Luca Schmalzing, Technischer Support

 

Darüber hinaus ist der Einsatz einer Desktop-Virtualisierung im Vergleich zur Nutzung klassischer Clients sicherer. Dadurch, dass alle Prozesse zentriert auf einem oder mehreren Servern ablaufen, muss ausschließlich der Server-Bereich gesichert und kontrolliert werden. Während in normalen Systemen viele einzelne PCs Teil des Monitorings sind, sind es bei einer Desktop-Virtualisierung nur noch die Server.
Der Administrator hat zu jeder Zeit den kompletten Überblick und Kontrolle über alle Netzwerkaktivitäten, kann Zugriffe überwachen und Sicherheitsrichtlinien einfach durchsetzen. Dadurch, dass auf den Thin Clients überhaupt keine Daten mehr liegen und keine Programme mehr ausgeführt werden, ist es auch keinem möglich, firmenrelevante Daten zu manipulieren.

Desktop-Virtualisierung erhöht die Flexibilität der Mitarbeiter

Mit einer Desktop-Virtualisierung wird auch die Flexibilität der Mitarbeiter erhöht, denn sie sind nicht mehr an einen bestimmten Computer gebunden. Während früher jeder Mitarbeiter an seinem Rechner Prozesse durchgeführt und Ergebnisse produziert hat, geschieht dies nun zentral auf einem Server.

Viele Argumente sprechen für eine Desktop-Virtualisierung. Ob eine solche Lösung auch für Ihre Firma in Frage kommt, ist dabei besonders von der Unternehmensgröße abhängig. Je mehr Clients in einem Unternehmensnetzwerk arbeiten, umso deutlicher rentiert sich die Desktop-Virtualisierung.
Die Betonwerk Carl Plötner GmbH hat sich nach eingehender Beratung durch die netzorange Techniker für eine Desktop-Virtualisierung entschieden und ist damit sichtlich zufrieden.

Plötner„Seit wir auf die Desktop-Virtualisierung umgestiegen sind, ist die Wartung unseres Unternehmensnetzwerks viel einfacher geworden. Einzelne Backups entfallen, defekte Geräte können problemlos ausgetauscht werden, Daten und Applikationen müssen nur zentral auf dem Server administriert werden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir so die IT-Sicherheit steigern konnten, zum Beispiel durch das zentrale Einspielen von Updates. Auch die Mobilität und die Flexibilität der Mitarbeiter konnten erhöht werden. Die Ersparnisse durch den geringeren Stromverbrauch, weniger Supportaufwand und die günstigere Hardware sind deutlich erkennbar.
Aus diesen Gründen würden wir unsere Thin Clients nicht mehr gegen ein „klassisches“ Client-Server-Modell zurücktauschen wollen.“

Dagmar Plötner, Betonwerk Carl Plötner GmbH

 

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