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IT-Consultant

Berater bei Aufbau, Betreuung und Entwicklung von IT-Infrastrukturen.

netzorange gibt eine Übersicht über die Arbeit eines IT-Consultants.

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Was ist ein IT-Consultant?

Die Informationstechnik ist eine Branche, die sich durch ein stetiges Wachstum auszeichnet: Im März 2015 veröffentlichten der Digitalverband Bitkom und Eito (European IT Observatory) ihren jährlichen ITK-Marktentwicklungsbericht, der ein Wachstum von 10 % in den letzten drei Jahren verzeichnet. Im Jahr 2012 hatte der IT-Markt ein Marktvolumen von 73 Mrd. Euro, Anfang 2015 lag es schon bei 80,3 Mrd. Euro. Dadurch konnte sich auch die Zahl der Arbeitsplätze positiv entwickeln – im Laufe der letzten vier Jahre entstanden mehr als 120.000 neue Stellen.
Durch die kontinuierliche Expansion dieses Marktbereichs wuchs der Bedarf an speziellen Berufen. Einer davon nennt sich IT-Consultant oder auch IT-Berater. Doch wie bei so vielen der neueren, rechtlich nicht geschützten Berufsbezeichnungen gibt es oft keine einheitliche, allgemeinbekannte Tätigkeitsbeschreibung. Was muss man sich unter diesem Begriff also vorstellen? Und ab wann ist eine solche Bezeichnung rechtlich geschützt? netzorange gibt hier eine Übersicht über die Arbeit eines IT-Consultants, informiert über Durchschnittsgehälter und mögliche Werdegänge zu diesem Beruf.

IT-Consultant netzorange IT-Consultants

Was macht ein IT-Consultant?

Die Hauptaufgabe eines IT-Consultants besteht darin, wie der Name schon andeutet, Unternehmenskunden bei Aufbau, Betreuung und Entwicklung der IT-Infrastruktur zu beraten. Er ist dazu da, um „konsultiert“ zu werden, sprich Rat zu erteilen – im Themengebiet der Informationstechnik. Im Unterschied zu den meisten anderen Berufen in der IT, wie z.B. Techniker oder Programmierer, sollte ein IT-Consultant daher unbedingt die Fähigkeit besitzen, komplizierte technische Sachverhalte für den Laien verständlich zu erklären. Dafür muss er nicht zwingend auch die Technik anwenden können. Für das Know-how ist es jedoch sinnvoll, auch zu wissen, wie die Systeme funktionieren.

Ein IT-Consultant versucht, die bestmöglichen IT-Lösungen zu finden, die den Geschäftsalltag seines Kunden erleichtern. Die Anforderungen und Wünsche des Kunden stehen also zu jeder Zeit im Mittelpunkt. Um das leisten zu können, analysiert er die individuellen Unternehmensprozesse und die vorhandenen Systeme. Davon ausgehend ermittelt er den Bedarf und erstellt ein Konzept, welches er nach Zustimmung des Kunden umsetzt. Auch danach steht er dem Kunden oft weiter beratend zur Seite.
Der Aufgabenbereich eines IT-Consultants ist sehr breit gefächert und erfordert daher Flexibilität. IT-Consultants sind viel unterwegs, da für sie die hauptsächliche Arbeit beim Kunden vor Ort stattfindet.

Bei der Wahl der Ausübungsart seines Berufs hat der IT-Consultant verschiedene Möglichkeiten: Die häufigste ist wohl die Anstellung bei einem IT-Dienstleister oder einem Systemhaus, das auch Beratungsdienstleistungen anbietet – wie netzorange. Aber auch in einer Unternehmensberatung findet man IT-Consultants, hier manchmal auch als freie Mitarbeiter. Als Freelancer kann man auch für große Konzerne arbeiten; hier kommen allerdings auch Inhouse Consultants vor, die dann nur für dieses eine Unternehmen beratend tätig sind. Die Überlegung, in welcher Form man diesen Beruf ausüben möchte, hängt auch von der Geldfrage ab, die wir im nächsten Abschnitt klären möchten. Denn als Selbstständiger ist es oft möglich, mehr zu verdienen. Bei einer Festanstellung wiederum ist das geringere Risiko von Vorteil, außerdem muss man nicht ständig verfügbar sein.

IT-Consultant IT-Consultant bei der Arbeit

Im Folgenden finden Sie Artikel, die auf verschiedene Tätigkeitsbereiche eines IT-Consultants eingehen:

Wie viel verdient ein IT-Consultant?

Eine interessante und häufig gestellte Frage bei der Berufswahl. Das Durchschnittsgehalt, mit dem ein IT-Consultant zu Beginn rechnen kann, beträgt laut einer Studie der Personalvermittlung Robert Half 40.000 € bis 47.000 € im Jahr. Ab einer Berufserfahrung von 10 Jahren liegt das Einkommen bei 84.000 € und mehr (Zahlen für das Jahr 2015). IT-Consultants, die in München oder Hamburg arbeiten, haben die besten Aussichten.

Neben dem Gehalt bietet der Beruf des IT-Consultants auch sehr gute Zukunftsperspektiven. Eine Studie des Marktforschungsunternehmens Lünendonk prognostiziert für den Umsatz im Bereich IT-Beratungsleistungen bis 2020 ein jährliches Wachstum von jeweils neun Prozent.

Das überdurchschnittliche Wachstum der letzten Jahre, welches auch weiter erwartet wird, bringt gleichzeitig einen Fachkräftemangel mit sich – mehr als jedes zweite Unternehmen der Branche gab Ende 2014 in einer Umfrage der Bitkom zur Arbeitsplatzsituation auf dem IT-Markt an, dass sie zurzeit IT-Experten suchen. Mehr als 40.000 unbesetzte Stellen warten auf Spezialisten für Informationstechnik.

Wie wird man IT-Consultant?

Als IT-Spezialist stehen einem also alle Türen offen und man hat die besten Chancen, einen gut bezahlten Job zu finden. Doch welcher Werdegang ist am besten geeignet, um wirklicher Experte auf diesem Fachgebiet zu werden und sich schließlich IT-Consultant nennen zu können?
Als Einstieg in die Branche sind die jeweils dreijährigen IHK-Ausbildungen zum IT-Systemkaufmann oder Fachinformatiker für Systemintegration gut geeignet. Daneben sind auch der IT-Systemelektroniker und der Informatikkaufmann mögliche Ausbildungswege.

IT-Consultant Ausbildungswege zum IT-Consultant

Die Bezeichnungen „IT-Berater“ und „IT-Consultant“ sind in Deutschland gesetzlich nicht geschützt. Das heißt, man kann theoretisch diese Berufsbezeichnung führen, auch wenn man keinen Qualifikationsnachweis vorweisen kann, ohne dass man hierfür strafrechtlich belangt werden könnte. Allerdings haben Qualifikationen und Zertifizierungen in der IT einen hohen Stellenwert, daher wäre dies eher von Nachteil.

Seit 2002 gibt es zudem die gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung „Geprüfter IT-Berater“ (Certified IT Business Consultant), die man als Weiterbildungsqualifikation erlangen kann. Hier werden 7 Prüfungen bei der IHK abgelegt, sowie eine abschließende Praxisarbeit. Zulassungsvoraussetzung ist eine erfolgreich abgeschlossene, anerkannte Ausbildung sowie mehrere Jahre Berufserfahrung. Dieser relativ junge Ausbildungsweg ist jedoch nicht vergleichbar mit einem universitären Abschluss, den die meisten wählen – ein Hochschulstudium der Informatik, Wirtschaftsinformatik oder einer vergleichbaren Studienrichtung.

In Hamburg ist es seit 2010 außerdem möglich, den Masterstudiengang IT-Management und -Consulting zu belegen, dieser hat im Vergleich zu einem normalen Studium einen sehr starken Praxisbezug.
Neben dem technischen Wissen, das in solch einem Studium erworben wird, sind betriebswirtschaftliche Kenntnisse und kommunikative Fähigkeiten von großer Bedeutung. Spezifisches Know-how aus der Kundenbranche ist für eine individuelle Beratung von Vorteil und aufgrund des unaufhaltsamen technischen Fortschritts muss ein IT-Consultant immer lernbereit sein.

Beispiele für verschiedene Werdegänge in der IT-Branche:

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