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Betriebssysteme – Kommunikator zwischen Hardware und Endnutzer

Damit Menschen einfach mit Computern arbeiten können, verfügt jeder PC über ein Betriebssystem. Dieses System ist eine Art Software, welche die Kommunikation zwischen Hardware und Nutzer mittels Anwendungen und Programmen organisiert. Damit ist es ein überaus wichtiger Bestandteil in IT-Landschaften, der den Nutzern das Arbeiten ermöglicht. Was gehört alles zu einem Betriebssystem und welche sind die Beliebtesten?

Organisation von Prozessen

Laut der DIN-Norm 44300 sind Betriebssysteme „die Programme eines digitalen Rechensystems, die zusammen mit den Eigenschaften dieser Rechenanlage die Basis der möglichen Betriebsarten des digitalen Rechensystems bilden und die insbesondere die Abwicklung von Programmen steuern und überwachen.“

Mit anderen Worten: Ein Betriebssystem verfügt über diverse Programme und Prozesse. Diese ermöglichen dem Nutzer mit der Hardware, deren Zusammenspiel auch durch das Betriebssystem eingeleitet und organisiert wird, zu kommunizieren.

Die fünf Aufgaben eines Betriebssystems

Beispielsweise kümmert sich ein Betriebssystem bei einer Anfrage durch den User, wenn dieser eine Musikdatei aktiviert, darum, dass alle relevanten Hardwarekomponenten eines Systems aktiviert werden und organisiert deren Zusammenspiel, damit das angeforderte Ergebnis des Nutzers erreicht wird.

Dabei kann man in fünf grundlegende Aufgaben eines Betriebssystems unterscheiden:

  • Speicherverwaltung
  • Prozessverwaltung
  • Geräte- und Dateiverwaltung
  • Rechteverwaltung
  • Abstraktion

Das erste Graphical User Interface von Xerox

Besonders die Abstraktion von Prozessen wird in Bezug auf ein Betriebssystem vom Endnutzer am direktesten wahrgenommen. Denn das Betriebssystem ist für die einfache Darstellung von technisch komplizierten Prozessen, die im Hintergrund ablaufen, zuständig, damit sie auch durch den Menschen verstanden werden können. Dies geschieht durch ein Graphical User Interface (GUI).

Das erste Graphical User Interface wurde von Xerox entwickelt. Mit dem System ALTO aus dem Jahr 1973 war das Unternehmen Vorreiter in Sachen GUI. Durch ein Aktiengeschäft zwischen Steve Jobs und Xerox bekamen auch Apple-Mitarbeiter Zugang zu Xerox-Entwicklungen, wodurch der Grundstein für das Interface von Apple gelegt wurde.

Apple – Wegbereiter des modernen GUI

1984 produzierte Apple auf dieser Basis nach dem „The Lisa“ schließlich den Macintosh – der erste Computer mit GUI in großer Stückzahl, der auch ansatzweise bezahlbar war.

Dieser Fakt ist in Bezug auf das Thema Betriebssysteme vor allem auch deshalb interessant, weil viele Darstellungen heutiger GUIs auf die Entwicklungen aus dem Hause Apple zurückzuführen sind. So wurden Funktionen wie das Pull-Down-Menü, Drag and Drop oder das Doppelklicken von Apple entwickelt.

Marktführer im Bereich Betriebssysteme: Microsoft Windows

Das am häufigsten genutzte Betriebssystem weltweit stammt allerdings trotzdem nicht von Apple. Windows ist unangefochtener Marktführer. So konnte beispielsweise das Betriebssystem Windows 7 Ende Mai 2015 einen Marktanteil von fast 50 Prozent vorweisen. Das aktuelle Mac OS X, welches das bislang erfolgreichste Betriebssystem auf Unix-Basis ist, kommt hingegen nur auf einen Anteil von knapp 10 Prozent. Damit verfügt es über einen ähnlichen Anteil wie Windows XP, dessen Support seitens Microsoft allerdings bereits im April 2014 eingestellt wurde.

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