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Datenspeicher – Wie sich die verschiedenen Arten im Laufe der Zeit entwickelt haben

Elektronische Speichermedien sind aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob im Beruf oder privat – ein PC oder Smartphone läuft nicht ohne Arbeitsspeicher, USB-Sticks und Festplatten sind allgegenwärtig und auch die Cloud gewinnt immer mehr an Bedeutung als Speicherort für Daten jeglicher Art.
Doch wem haben wir diese technische Errungenschaft überhaupt zu verdanken? Wie haben sich Datenspeichermedien im Laufe der Zeit entwickelt und welche Arten unterscheidet man?

Portable Datenspeicher und ihre Geschichte

Die US-Volkszählung 1890 kann als Anfang der weltweiten Verbreitung des Datenspeichers angesehen werden. Herman Hollerith, späterer IBM-Gründer, entwickelte eine Methode, Lochkarten als digitalen Speicher für Daten und Quellcode zu nutzen und beschleunigte damit die Zählung ungemein.
Über magnetische Datenspeicher wie das Magnetband (1951) in Bandlaufwerken und die Floppy-Disk (1969), die sich zur 3,5-Zoll-Diskette entwickelte (1982), entstand 1990 die CD-ROM, ein optisches Speichermedium. Zur Jahrtausendwende wurde der USB-Stick erfunden, der zum Flash-Speicher zählt, ein Jahr später folgte die SD-Karte. Die Datenspeichermedien wurden immer kleiner, während der Speicherplatz, den sie zur Verfügung stellen, gleichzeitig immer größer wurde und sich so den technischen Anforderungen anpasste.

Netzgebundene Speicher – Einer für alle

Neben den tragbaren Datenspeichern und den eingebauten, wie beispielsweise Festplatte und SSD, werden Dateiserver als zentraler Speicherort in einem Netzwerk genutzt, auf den alle Benutzer zugreifen können – für ein gemeinsames und produktives Arbeiten. Daneben gibt es spezielle, sogenannte Network Attached Storages (NAS), die im Gegensatz zu einem Fileserver einfacher zu verwalten sowie insgesamt günstiger sind. Daher eignen diese sich gerade für kleine Unternehmen.

Datenbank als elektronisches Verwaltungs- und Speichersystem

Eine Datenbank wiederum wird nicht direkt als Speichermedium bezeichnet, sondern vielmehr als eine Datenverwaltung. Dennoch speichert sie Informationen in Form von Daten, verwaltet diese und zeigt sie auf Anfrage an. Datenbank-Management-Systeme sind heutzutage fester Bestandteil in Unternehmen zur langfristigen Verwaltung und Speicherung von Daten.

SAN – effizienter Speicherverbund

Im Zusammenhang mit der Verarbeitung von Daten innerhalb eines IT-Systems bezeichnet man den Verbund verschiedener Datenspeicherträger (Disk-Arrays) als Storage Area Network (SAN). Dabei werden diese Disk-Arrays mit verschiedenen Servern eines Server-Systems verbunden. Ein SAN bietet Effizienz durch umfassenden Zugriff und ermöglicht eine bessere Nutzung von Speicherplatz.

Was bringt die Zukunft in Sachen Datenspeicherung?

Nicht nur die Größe des Speicherplatzes ist ausschlaggebend für die Qualität eines Datenspeichers, vor allem die Lebensdauer spielt eine entscheidende Rolle.
Während Festplatten, ob intern oder extern, mit bis zu mehreren Terabyte deutlich größere Speicher anbieten können, sind DVDs oder Blu-rays noch auf den Gigabyte-bereich beschränkt. Allerdings wird die maximale Lebensdauer mit 30 bis 100 Jahre angegeben – in dieser Hinsicht müssen die Festplatten zurückstecken, die nur auf bis zu 10 Jahre ausgelegt sind.
Ein Speichermedium, das theoretisch unbegrenzte Speicherkapazität sowie gleichzeitig unbegrenzte Haltbarkeit verspricht, ist das Cloud Computing. Logischerweise ist die Konkurrenz unter Anbietern bereits jetzt sehr groß. Auch für die Zukunft darf man in diesem Bereich noch einiges erwarten. Ein wichtiger Aspekt wird hier aber auch die Sicherheit sein: die Möglichkeit, dass unbefugte Dritte auf Daten zugreifen können ist hier sehr viel höher als bei den körperlichen Speichern.

Eine vorbeugende Maßnahme davor, immer neue und größere Datenspeicher kaufen zu müssen aufgrund von schwindendem Speicherplatz, ist die Datenkompression. Hier werden nicht unbedingt notwendige Daten entfernt und so wieder alter Speicherplatz zur Verfügung gestellt.

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