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Hardware – viel mehr als nur die inneren Werte eines Computers

Die DIN Norm 44300 definiert Hardware als „die Gesamtheit oder als Teil der apparativen Ausstattung von Computersystemen“. Nur was genau fällt alles unter den Oberbegriff Computer-Hardware und was macht sie zu einem elementaren Bestandteil eines funktionierenden IT-Landschaft?

Vom Motherboard bis hin zur Grafikkarte: Die Hardwarebestandteile eines Computers

Ohne Hardware funktioniert nichts. Sie ist der physische Grundstock von Computersystemen. Einfach gesagt: Unter Hardware versteht man alle Elemente eines Computersystems, die man anfassen kann. Da dies eine Vielzahl von Komponenten umfasst, unterteilt man Hardware in verschiedene Unterbereiche.

Zu den Grundbestandteilen der Computer-Hardware fallen alle haptisch greifbaren Elemente der Rechnerarchitektur, also alle Komponenten innerhalb eines klassischen Computer-Gehäuses.
Die Hauptplatine, auch Main- oder Motherboard genannt, ist die Basis für alle weiteren Teile der Computer-Hardware und verbindet diese miteinander. Aber auch Arbeitsspeicher (RAM) und Prozessoren gehören zu den Grundbestandteilen einer Computer-Hardware. Im Gegensatz zu den anderen grundlegenden Teilen einer Hardware ist der Prozessor allerdings programmier- und veränderbar.

Um mit der Hardware arbeiten zu können, muss es zusätzlich sowohl Laufwerke als auch Speichermedien geben, um Daten zu übermitteln und zu speichern.

Weitere Elemente, die unter den Begriff Hardware gefasst werden und die auch ein Teil von Computer-Architekturen sind, wären Erweiterungskarten, die in der Regel an eine Hauptplatine über bestimmte Schnittstellen gekoppelt werden. Darunter fallen Elemente wie Grafikkarten, welche die visuelle Darstellung von Prozessen managen, Soundkarten für den guten Ton und natürlich auch Netzwerkkarten, die es ermöglichen, mit anderen Systemen innerhalb eines Netzwerks zu kommunizieren oder Daten auszutauschen.

Hardware – auch Peripheriegeräte zählen dazu

Aber nicht nur Platinen, Erweiterungskarten und Speichermedien sind unter den Begriff Hardware zu fassen. Neben den inneren Werten eines Computers gehören auch Peripheriegeräte zur Hardware-Familie.

Geräte zur Mensch-Maschine-Kommunikation wie Tastatur, Maus oder Joystick sind ebenso Hardware-Elemente wie Ausgabegeräte – also Drucker, Bildschirme, Beamer oder Lautsprecher. Und weil man auch Inhalte in anderen Formaten in ein System einlesen können sollte, fallen auch Geräte wie Scanner, Mikrofone und Kartenlesegeräte in den Bereich der Hardware. Selbst CDs und andere optische Speichermedien können zu Hardware gezählt werden.

Kurzum: Alles, was es ermöglicht, mit Hardware zu kommunizieren, ihre Prozesse darstellen kann oder einen Austausch von Daten und Informationen mit ihr ermöglicht, ist Hardware.

Viele Computer, eine grundlegende Hardware-Architektur

Wie verschiedene Hardware-Komponenten am Ende aufgeteilt und gekoppelt werden, ist ganz von den Wünschen und Anforderungen an ein System abhängig. Eine der ersten Aufteilungen und Lösungsvorschläge, wie man grundlegend ein Hardware-System aufbauen sollte, kam 1945 von dem österreich-ungarischen Mathematiker John von Neumann, dessen Konzept auch noch heute die Grundlage für Rechner-Architekturen und die Aufteilung verschiedener Hardware-Komponenten darstellt.
Elementar waren für ihn insgesamt vier Hardware-Elemente:

  • Das Rechenwerk, welches für die Durchführung von Rechenoperationen zuständig ist
  • Das Steuerwerk, in dem die Anweisungen eines Programms gesteuert und komplexe Befehlsfolgen organisiert werden
  • Ein Speicherwerk – der Ort, an dem Programme und vor allem auch Daten gespeichert werden können
  • Ein Eingabe- und Ausgabewerk, damit der Benutzer Daten in das System speisen und Ergebnisse eines Prozesses auf einem Bildschirm oder einem anderen Ausgabemedium sehen kann

Eine optimal aufeinander abgestimmte Kombination von Hardware-Elementen, die den Leistungsbedürfnissen des Nutzers entsprechen, ist die Grundlage eines idealen Computer-Systems. Gepaart mit der passenden Software – also Programmen, die dafür sorgen, dass eine Hardware das tut, was sie tun soll – ist das System komplett. Denn nur mit einer Software, welche von verschiedenen Hardware-Elementen ausgeführt wird, kann ein System Prozesse durchführen und Anforderungen erfüllen.

Weitere Informationen zur Hardware:

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