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RDX Technologie für das Backup: Flexibel, schnell und äußerst robust

Mit der RDX Technologie brachte ProStor Systems 2004 ein Produkt auf den Markt, welches für die weit verbreitete Magnetband-Technik eine große Konkurrenz werden sollte. Doch was ist RDX (Removable Disc Exchange)? Es ist ein auf Wechseldatenträgern in Festplatten-Technik basierendes Datensicherungsformat. Diese kurze Definition soll im Folgenden genauer ausgeführt werden.

Robuste Medien in speziellem Laufwerk

Als klassische Festplatte kann man ein RDX allerdings nicht bezeichnen. Vielmehr ist es ein spezielles Laufwerk, das sowohl in ein System integriert werden kann, als auch extern angeschlossen funktioniert. Und für dieses Laufwerk gibt es sogenannte RDX Medien, auf denen Daten gespeichert werden.

Der große Vorteil der RDX Technologie ist, dass sie sehr robust ist. RDX Medien können problemlos transportiert werden. Laut Hersteller halten sie sogar einen Sturz aus einem Meter auf einen harten Untergrund ohne Probleme aus. Um überhaupt kein Risiko einzugehen, sollte man allerdings ein RDX Medium, das einen Sturz hinter sich hat, nicht mehr für wichtige Daten verwenden.

Tägliche RDX Nutzung durch einfache Verwendung

Der Grund für diese Belastbarkeit ist ein spezielles stoßsicheres Plastikgehäuse mit integrierten Gummilagern. Daher bieten sich RDX Medien auch durchaus zur Langzeitsicherung und Archivierung von Daten über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren an.

Darüber hinaus ist der Einsatz der RDX Technologie vergleichsweise einfach. Beim Einschieben eines Mediums in das entsprechende Laufwerk ist es nicht wichtig, ob die Kontakte richtig herum sind. Hier kann keine Beschädigung des Mediums stattfinden. Eine tägliche Nutzung der Technologie ist also durchaus problemlos zu bewerkstelligen. Wenn allerdings eine externe Version verwendet wird, sollte der USB-Anschluss nicht zu oft ein- und ausgesteckt werden. Denn hier kann bei regelmäßiger Benutzung durchaus eine dauerhafte Beschädigung entstehen.

Circa 5.000 Lade- und Entladezyklen Lebensdauer

Besonders hervorzuheben ist auch die Kompatibilität der RDX Technologie. Die Speicherlösung lässt sich auch ohne das passende Laufwerk an jeden handelsüblichen PC anschließen. Denn RDX Medien besitzen einen Standard S-ATA Daten- und Stromanschluss, der per Kabel mit einem Computer verbunden werden kann.

Doch es gibt noch mehr Vorteile: Im Vergleich zu Bandlaufwerken ist RDX deutlich schneller. Das gilt sowohl für die Speicherung, es besteht eine durchschnittliche Schreib-Transferrate von 30 MB/s, als auch bei dem Zugriff auf gespeicherte Daten. Außerdem geht man bei RDX von circa 5.000 Lade- und Entladezyklen aus, bevor ein Austausch aufgrund von Abnutzung stattfinden sollte.

Ein kleiner Schreibschutz-Schalter an der Seite der RDX Medien sorgt darüber hinaus für weitere Sicherheit.

RDX bietet hohe Flexibilität, aber geringe Speichergrößen

Allerdings gibt es RDX Lösungen nur in verhältnismäßig kleinen Speichergrößen. Sie liegen zwischen 320 GB und 2 TB. Das ist deutlich weniger als ein Bandlaufwerk bereitstellen kann.

Nichtsdestotrotz ist eine RDX-Backup-Lösung eine gute Möglichkeit, bei kleinen und mittelständischen Unternehmen für eine sichere Datenverwaltung und Archivierung zu sorgen. Denn vor allem die Flexibilität, die eine RDX Lösung bietet, sucht im Bereich der IT-Security noch ihresgleichen.

Weitere Informationen zu RDX:

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