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Software als Betreiber unserer Hardware

Damit ein Computer funktioniert und arbeitet, reicht nicht allein eine Hardware aus. Die Software, als Sammelbegriff für alle Arten von Computerprogrammen, spielt dabei eine ebenso wesentliche Rolle. Doch was genau ist eigentlich eine Software?

Was macht eine Software?

Zunächst ist „Software“ ein abstrakter Begriff. Sie ist kein materieller Gegenstand, sondern besteht aus einem System von Zeichen und Symbolen einer Metasprache. Daher gibt es für den Begriff Software bislang auch keine einheitliche Definition. Es haben sich schon viele Autoren an einer Definition versucht, allerdings variieren die Beschreibungen je nach Autor, seien es auch nur Nuancen.

Prinzipiell kann man sagen, dass sich die Software in zwei Bereiche unterteilen lässt. In die Systemsoftware mit den Systemprogrammen und in die Anwendungssoftware mit den dazugehörigen Anwendungsprogrammen. Unter den Anwendungsprogrammen versteht man zum Beispiel die Standard- und Individualsoftware, während unter die Systemprogramme die Betriebssysteme und Treiberprogramme fallen. Der Begriff Software bezieht sich also auf alle ausführbaren Programme und Funktionen eines elektronisch betriebenen Geräts, sie ist sozusagen sein Kernstück.

Die Software als Gegenstück der Hardware

Diese ausführbaren Programme steuern prinzipiell eine Hardware. Zwischen der Software und der Hardware besteht eine Art Arbeitsteilung. Die Software gibt an, was zu tun ist und die Hardware führt diesen Befehl aus. Dazu benutzt die Software die schon erwähnte Metasprache, die genau die Informationen enthält, die eine Hardware verstehen und dann ausführen kann. Damit die Hardware diese Sprache versteht, wird die Software so programmiert, dass sie die digitalen Informationen reibungslos an die Hardware übermitteln kann. Also wird alles, was der Computer oder eine andere softwaregesteuerte Hardware tut, durch die Software bestimmt und vorgegeben. Diese Abhängigkeit voneinander hat zur Folge, dass durch das Fehlen oder einen Schaden an der Software auch die Hardware nicht mehr betriebsfähig ist. Die Software ist daher gewissermaßen das unweigerliche Gegenstück einer Hardware.
Charakteristisch für die Software ist, dass sie im Gegensatz zur Hardware nicht durch regelmäßige Nutzung verschleißen kann, sondern ihre Funktionalität durch ihr Alter verliert und dann gegebenfalls ersetzt werden muss.

Bis Mitte des letzten Jahrhunderts wurden die Begriffe Software und Hardware noch als eine Einheit verstanden. Erfunden wurde sie in Verbindung mit der Entwicklung des Computers, da logischerweise irgendetwas diese Hardware in Betrieb setzen musste. Bis dahin war die Software nur ein Teil der Hardware. Erst nachdem John W. Tukey im Jahr 1958 den Begriff Software prägte, entwickelte sie sich als eigenständiges Medium weiter und wurde mit dem Aufkommen zahlreicher weiterer moderner Medien auch außerhalb des Computers eingesetzt.

Die Software im Alltag

Mittlerweile werden Softwares nicht nur in professionellen IT-Landschaften in Unternehmen verwendet, sondern auch in anderen modernen Geräten wie zum Beispiel Fernsehapparaten, Spielekonsolen oder sogar in allen möglichen Küchengeräten. Im Grunde soll sie den Umgang mit elektronisch betriebener Hardware vereinfachen. Somit hat sie Eingriff in alle Bereiche des Lebens und ist daraus auch gar nicht mehr wegzudenken.

Weitere Informationen zur Software:

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