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Viren – Die heimtückische Bedrohung für einen Computer

Heutzutage kann man selbst den modernsten Computer nur schwer gegen eintreffende Viren schützen. Jeder Nutzer eines Computers hat schon einmal etwas von den Gefahren und Auswirkungen von Viren gehört oder sie sogar selbst miterlebt. Aber wie genau Viren funktionieren, wissen meist nur Fachleute.

Was sind Computerviren eigentlich?

Computerviren sind schädliche Softwareprogramme, die sich selbst kopieren und verbreiten können, ohne dass man als Nutzer merkt, dass der Computer von ihnen befallen ist. Im Gegensatz zu früher, als Computerviren ihren Weg zu den verschiedenen Rechnern ausschließlich über Disketten oder ähnliches fanden, können sie sich heute dank Internet, E-Mails und Netzwerken rasend schnell verbreiten und andere Systeme infizieren. Einmal an seinem Zielort angekommen, kann ein Virus allerhand Schaden anrichten, wie zum Beispiel das Löschen von Dateien oder das komplette Eingreifen in ein System. Computerviren setzen sich in einzelnen Dateien oder Programmen fest und durch das Aufrufen dieser können die Viren dann ihren Code „einpflanzen“. Sobald er sich festgesetzt hat, bedient sich ein Virus an den Ressourcen seines Wirtes und schadet ihm dadurch.

Generell bestehen Viren aus zwei Teilen. Ein Teil ist für die Verbreitung zuständig, während der andere Teil den Computer zu einer Aktion verleiten soll. Das kann von einer harmlosen Aktivität bis hin zu einem Totalausfall alles sein.

Die verschiedenen Varianten von Computerviren

Es gibt verschiedene Arten von Computerviren, die auch in ihrer Aggressivität variieren. Einige von ihnen sind eher harmlos, sie verursachen lediglich lästige Pop-Ups oder bremsen den Computer in seiner Geschwindigkeit. Andere dagegen können gravierende Schäden auf Festplatte oder Arbeitsspeicher verursachen. Kategorisiert werden sie anhand ihrer Vorgehensweise, wie sie einen Computer angreifen. Die vier klassischen Viren sind Dateiviren, Makroviren, Skriptviren und Bootsektorviren. Es gibt darüber hinaus jedoch noch zahlreiche weitere Arten. Bis heute wird die Existenz von über Tausend Varianten von Computerviren vermutet, Tendenz eher steigend.

Ein Dateivirus ist der häufigste Computervirustyp. Dieser infiziert die ausführbaren Programme auf einem System. Makroviren dagegen befallen hauptsächlich makrofähige Dokumente, die überwiegend von Office-Dokument-Typen verwendet werden, jedoch können auch alle anderen Dokumentdateien solche Makros enthalten. Bei Skriptviren ist das Wirtsprogramm, wie der Name schon sagt, das Skript eines Servers. Die Viren fügen sich von alleine in diese Skripte ein und verbreiten sich, wenn die Betriebssysteme geöffnet werden oder durch den Austausch von Daten, wie zum Beispiel dem E-Mail Verkehr. Die wohl gefährlichste Art der Viren sind die Bootsektorviren, die auch gleichzeitig die älteste Art der Computerviren darstellen. Ein Bootsektorvirus wird beim Starten eines Computers (beim „booten“) noch vor dem Betriebssystem aktiv. Dieser befällt dann einen Bereich der Computerfestplatte, der vom Nutzer nicht einfach zu erreichen ist oder den physischen Teil einer Diskette, der sich zum Beispiel im Laufwerk des Computers befindet. Im Endeffekt können Bootsektorviren vorhandene Daten löschen oder beschädigen und letztendlich den Computer außer Kraft setzen.

Die Kategorie „Virus“

Computerviren gehören grundsätzlich zur Kategorie der Malware, jedoch werden auch häufig Computerwürmer oder trojanische Pferde als Computerviren bezeichnet, weil die Unterschiede zu einem echten Virus so minimal sind, dass sie die meisten Anwender nicht erkennen. Der grundsätzliche Unterschied zwischen Computerviren und Computerwürmern ist, dass Viren auf ein Wirtprogramm angewiesen sind, um ihren Code auszuführen. Daher wurden diese fast komplett von den Würmern verdrängt, weil Würmer in der Lage sind, sich in kürzerer Zeit effizienter zu verbreiten und nicht abhängig davon sind, dass ein Anwender die infizierte Datei öffnet.

Schutz vor einem Virenbefall

Es gibt eine Reihe von vorbeugenden Maßnahmen, um sich vor einem Virenbefall zu schützen. Die wohl gängigste IT-Security Lösung ist ein effizientes Antiviren-Programm, das die meisten eintreffenden Viren abblockt. Auch eine regelmäßige Sicherung der Daten schützt zumindest vor einem Verlust. Unbekannte Software oder eintreffende Daten von einer unbekannten Quelle sollten auf jeden Fall nur unter größter Vorsicht geöffnet bzw. installiert werden.

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