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Gateways – die Dolmetscher in der IT-Welt

In der digitalen Welt gibt es viele verschiedene Anwendungen, Techniken und Protokolle. Gerade letztere können die Kommunikation zwischen verschiedenen Endgeräten oder Programmen erschweren. Damit dieses Problem nicht entsteht, gibt es sogenannte Gateways, ohne die die Kommunikation zwischen Geräten und Systemen in vielen Fällen nicht möglich wäre.

Kommunikation auf allen sieben OSI-Schichten

Kommunikation ist alles. Das gilt nicht nur für Unternehmen und zwischenmenschliche Beziehungen, sondern auch für die Netzwerktechnik. Damit sich Endgeräte und Netzwerke, die unterschiedliche Protokolle verwenden auch verstehen, gibt es Gateways, welche die Informationen von Gerät A für das Gerät B übersetzen.

Mittlerweile übernehmen Router häufig die Arbeit von Gateways. Allerdings unterscheiden sich beide Geräte grundlegend voneinander. Denn Router arbeiten prinzipiell nur auf der dritten Schicht (Vermittlungsschicht) des OSI-Referenzmodells. Ein Gateway hingegen hat die Möglichkeit, auf allen sieben Schichten des OSI-Modells zu arbeiten. Und das ist auch notwendig, wenn es um die Konvertierung von Inhalten und Informationen in ein anderes Protokollformat geht.

E-Mail in das SMS-Format übersetzen

Doch was für konkrete Beispiele für Gateways gibt es? Grundlegend kann man bereits bei einem Modem, welches die Kommunikation aller Rechner eines Netzes mit angeschlossenen Faxgeräten ermöglicht, von einem Gateway sprechen. Allerdings ist dies eine eher weite und großzügige Definition.

Denn ein Gateway ist viel eher dafür zuständig, völlig verschiedene Kommunikationsdienste miteinander zu verbinden. Beispielsweise E-Mails und SMS. Ein Gateway dient in diesem Zusammenhang dazu, den Inhalt einer E-Mail in das Format einer SMS oder vice versa zu übersetzen und dementsprechend auf einem passenden Endgerät auszuspielen.

Konvertierung mit Abstrichen

Konkret kann das folgendermaßen aussehen: Aus einer E-Mail, die in der Regel im MIME-Format geschrieben ist, muss zunächst der Inhalt herausgelesen werden. Dieser wird dann in das UCP-Format einer SMS-Nachricht übersetzt. Nun kann der Inhalt mittels der richtigen Adressierung auf das neue Endgerät verschickt werden. Hier liegt es auch im Aufgabenbereich des Gateways, den Inhalt gegebenenfalls in mehrere SMS aufzuteilen, da eine SMS nur 160 Zeichen lang sein darf, eine Mail in der Regel allerdings deutlich länger ist.

Bei diesem Prozess ist es einem Gateway übrigens erlaubt, Informationen der Quelle bei der Übersetzung auszulassen. Dies geschieht allerdings nur, wenn es sich um Daten handelt, bei denen während der Konvertierung klar wird, dass diese in das Zielprotokoll beziehungsweise das Zielnetz nicht übersetzt werden können.

Weitere Informationen zu Gateways:

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